Der friesenenergie-BLOG - KLIMASCHUTZ aus Ost-Friesland

Verbraucher wrden Zusatzkosten akzeptieren

Zusatzkosten der Energiewende sind unter bestimmten Voraussetzungen akzeptabel

KomMA-P, so lautet ein Projekt, das gemeinsam von den Universitten Mnster und Stuttgart, sowie zwei Fraunhofer-Instituten initiiert wurde, um auch die Akzeptanz fr etwaige Zusatzkosten der Energiewende zu untersuchen.
Reprsentativ-telefonisch wurden im Mai/Juni 2015 knapp ber 2.000 Leute befragt, wie sie die Energiewende sehen. Die Stichprobe bestand zu 51% aus weiblichen Teilnehmern und 49% aus mnnlichen.

72% der Befragten hatten dabei keinen Migrationshintergrund. Die grte Gruppe der Befragten hatte einen Realschulabschluss, war in Vollzeit berufsttig und als Mieter in einem 2-Personen Haushalt. Die grte Altersgruppe war die der 41-50 Jhrigen.

Unterschiedliche Aspekte kamen bei der Befragung zum Tragen, z.B. die Meinungen zu On- oder Offshore Windparks, Solaranlagen auf freien Flchen oder auch die Meinung zuStromtrassen. Ebenfalls wurde die Bevlkerung danach befragt, wie bereit siewre, die Energiewende durch Zusatzkosten finanzierbar zu machen, und unter welchen Voraussetzungen.

Das Ergebnis ist recht berraschend, denn nur

  • 29% sagten aus, sie wren NICHT bereit dazu Mehrkosten tragen zu wollen.

Dagegen sagten

  • 47% aus, sie wren bereit 50ai??i?? oder mehr zum Gelingen der Energiewende beizutragen, sofern es eine faire Verteilung der Kosten zwischen Industrie und Bevlkerung gbe.

Fairness, Vertrauen und die Technologie sind den Menschen wichtig

Die Bereitschaft die Energiewende zu untersttzen kam vor allen Dingen von den Personen, die den beteiligten Protagonisten wie Stadtwerken, die Kommunen oder gar derBundesregierung ein gewisses Vertrauen entgegenbringen.

Diejenigen, die der Technologie wie Stromleitungen und Kraftwerken/Anlagen/Windparks positiv gegenber stehen, waren ebenfalls eher Befrworter der Energiewende und bereit Zusatzkosten zu tragen.

Fairness spielte eine ebenso groe Rolle in der Akzeptanz und Bereitschaft fr die Energiewende einzutreten. Nur, wer die Verfahrens- und Verteilungsgerechtigkeit als fair empfindet, war auch zur Untersttzung bereit. Hier war es paarig, denn 34% empfinden eine Fairness, 33% tun es nicht.

Zusatzkosten sind akzeptabel - friesenenergie

Allerdings haben 66% der Befragten einen Nutzen fr die nachfolgenden Generationen in der Energiewende gesehen.

Aber auch wenn es eine breite Zustimmung der Befragten zur Energiewende gab, so ist herauszustellen, dass 20-30% als unentschlossen gelten. Das birgt natrlich die Chance mit geeigneter Informations- und Kommunikationspolitik auf diese Unentschlossenheit positiv einzuwirken.

Denn seien wir ehrlich: es geht nicht ohne eine Energiewende weiter.
Nicht, wenn wir Verantwortung fr unsere Kinder und Enkel bernehmen wollen.

Wer eine Zusammenfassung der Untersuchung lesen mchte, der mge sich hier informieren.
Die gesamte Studie finden Sie hier.

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