30 Jahre danach: Tschernobyl - Der friesenenergie-BLOG

30 Jahre danach: Tschernobyl

Tschernobyl – wir erinnern uns

Es ist schon irgendwie merkwrdig.

Vor nicht allzu langer Zeit haben wir einen Post zum Jahrestag einer Atomkatastrophe verfasst, heute tun wir es erneut.Das Ereignis liegt noch weiter zurck, dennoch ist es in seiner Schwere unbertroffen: der Super-GAU von Tschernobyl.

Tschernobyl: 30 Jahre danach

30 Jahre wares gestern nun her, dass es zur Katastrophe kam.

In den frhen Morgenstunden des 26. April 1986 barst nach einem missglckten Sicherheitstest die Hlle der Reaktoreinheit 4 im Kernkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine. Im Reaktor entzndete sich Graphit, der Brand schleuderte Tonnen von radioaktivem Material in die Atmosphre, zehn Tage lang. Die strahlenden Atome, vor allem Jod-131 und Csium-137, gelangten in mehr als 15 Kilometer Hhe, eine radioaktive Wolke verunreinigte ein Areal von 150.000 Quadratkilometern auf dem Gebiet der Sowjetunion, in dem fnf Millionen Menschen lebten. Spuren des Fallouts waren berall in der nrdlichen Hemisphre nachweisbar. (Zeit online)

Die offizielle Zahl der direkt zuzuordnenden Todesflle beziffert sich nach Angaben der UNESCEARauf 62.
Hundertausende aber sind als Opfer betroffen, durch Umsiedelungen, psychische Erkrankungen oder Suiziden.

Einen sehr bewegenden Ausschnitt aus dem Buch”Tschernobyl” (Swetlana Alexijewitsch, Piper Verlag, Mnchen 2015) finden Sie unter diesem Link

Am 26. April 1986 ereignete sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. 740 Ortschaften sind seitdem langfristig kontaminiert. Die Menschen, die dort leben, haben es aufgegeben, die Strahlungswerte im Essen zu messen. (www.zeit.de)

Eine interessante Dokumentation zur Entwicklung von der Katastrophe bis heute sehen Sie hier:

Wir mchten auch im Gedenken an diese Katastrophe mahnen und auf die Gefahren der atomaren Energiegewinnung hinweisen.

 

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