Energiewende günstiger als fossil

Ist die Energiewende letztlich günstiger als kolportiert?

Das Öko-Institut hat in Zusammenarbeit mit Agora-Energiewende eine Studie durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Energiewende bis 2050 nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch günstiger ist, als das Festhalten an fossilen Energien.

Dieser Studie hat man drei Szenarien zu Grunde gelegt, bei denen es unterschiedliche Ausgangskosten für CO2, Kohle und Gas gab.

Es kam dabei heraus, dass von insgesamt zwölf Szenarien vier deutlich billiger waren als eine reine Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien.  Vier Szenarien waren in etwa gleich teuer und vier waren deutlich teurer.

Historischer Klimavertrag - Energiewende

Nun wird der geneigte Energiewende-Kritiker sagen: „seht Ihr, es sind vier Szenarien gleich teuer und vier sogar günstiger“. Das mag im Kern richtig sein, nur sind die darin berechneten Kosten sehr wahrscheinlich so nicht realitätsnah, da in diesen Szenarien sowohl Gas- als auch CO2-Kosten sehr niedrig angesetzt sein wären.

„Wir wissen nicht, wie sich die Preise für Kohle, Gas und CO2-Emissionen in den nächsten Jahrzehnten entwickeln werden. Wir wissen aber, dass ein fossiles Stromsystem in den Szenarien, die mit einer recht großen Wahrscheinlichkeit eintreten, teurer ist als ein Erneuerbaren-Energien-Stromsystem. Die Energiewende ist insofern zum einen notwendig für den Klimaschutz und wirkt zum anderen gleichzeitig wie eine Versicherung gegen das Risiko hoher Brennstoff
oder CO2-Preise.“ (Dr. Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende)

Wichtig ist im Vergleich der Szenarien zusätzlich, dass in keinem der günstigeren oder gleich teuren Szenarien die Ziele des Klimaschutzabkommens erreicht werden würden.

Die CO2-Emissionen würden im gedachten Szenario mit erneuerbaren Energien dabei nahe Null liegen.

Erneuerbare vs. fossile Energien – ein Kostenvergleich: hier gibt es den Download
Einen weiteren Artikel dazu finden Sie hier.

 

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