1600 n. Chr. William Gilbert – die Geschichte des Stroms

William Gilbert mit weiteren Bernstein-Experimenten

Die ersten „Experimente“ mit Bernstein haben wir bereits beleuchtet: Thales von Milet entdeckte um 600 v. Chr. die elektrostatische Aufladung.

Sehr viel später, etwa um 1600, führte der 1544 in Colchester (Grafschaft Essex, England) geborene britische Arzt und Physiker William Gilbert (auch William Gylberde) weitere Experimente mit Bernstein, einem „Stein“ aus fossilem Harz, durch.

William Gilbert, Arzt und Physiker

Quelle: Uni-Ulm.de

Im Zusammenhang mit diesen Experimenten entwickelte Gilbert erste Thesen und Theorien.
Er war der erste Wissenschaftler, der Experimente als Basis seiner Forschung durchführte und nicht die Philosophie als Grundlage nahm.

Gilbert war es letztlich, der erstmals den Begriff „elektrisch“ (lat. vis electrica) verwendete und damit prägte. Seine Erkenntnisse waren die Grundlage für sämtliche weiteren Versuche und Entdeckungen anderer Forscher.

Gilbert unterschied als Erster eindeutig zwischen Magnetismus und der statischen Elektrizität (De Magnete, Buch 2, Kapitel 2) (wikipedia.de)

Das Hauptwerk William Gilberts  war das „De Magnete, Magnetisque Corporibus, et de Magno Magnete Tellure (Über den Magneten, Magnetische Körper und den großen Magneten Erde)“. Es erschien 1600 und gibt einen weiten Überblick über seine Forschungen zum Magnetismus und zu Phänomenen der Elektrizität.

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