1523 Anträge auf E-Mobilprämie

1523 Anträge zeigt erschreckend geringes Interesse

Nun sind sie da: die ersten Zahlen rund um das Prämienpaket zum Kaufanreiz für E-Mobile. Und sie sind ernüchternd. Auch wenn heute noch Schulferien als Grund der geringen Zahlen angeführt werden, so ist es wahrscheinlicher, dass mit dem Kauf von E-Mobilen noch gewartet wird. Warten auf günstigere Preise oder auch bis zur Entwicklung der Fahrzeuge mit höheren Reichweiten (>300 km).

Es gab erst 1523 Anträge für Modelle wie dem friesenenergie E-Mobil

Das friesenenergie E-Mobil

Nur 1523 Anträge sind also eingegangen, ⅔ entfallen auf reine Elektroautomobile, etwa ⅓ auf Hybrid-Fahrzeuge.

Das Onlineportal mein-elektroauto.com hat dazu noch folgende Zahlen parat:

So sieht die bisherige Entwicklung der Antragszahlen aus:

  • Nach 4 Tagen: 266 Anträge (Pro Tag etwa: 66,5 Anträge)
  • Nach 6 Tagen: 600 Anträge (Pro Tag etwa: 60 Anträge)
  • Nach 10 Tagen: 718 Anträge (Pro Tag etwa: 71,8 Anträge)
  • Nach 13 Tagen: 936 Anträge (Pro Tag etwa: 72 Anträge)
  • Nach 20 Tagen: 1.234 Anträge (Pro Tag etwa: 61,7 Anträge)
  • Nach 30 Tagen: 1.523 Anträge (Pro Tag etwa: 50,76 Anträge)

Weiterhin interessant: Der Großteil der Anträge kamen aus Bayern (402), gefolgt von Baden-Württemberg (301) und auf Platz 3 befindet sich Nordrhein-Westfalen mit 252.

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2 Antworten

  1. Olaf Michalowski sagt:

    Die Gründe, warum so wenig Anträge bisher bei der BAFA eingehen, sind vielfältig. Natürlich ist ganz zuerst die Reichweitenangst eines der großen Probleme, die aber nach meiner Auffassung unbegründet ist. So gibt es in Deutschland schon jetzt etwa 7000 Ladesäulen. Aber auch die unterschiedlichen Methoden der Ladung eines E-Autos schreckt viele Käufer ab. So nutzt einem E-Golf/E-Up Fahrer z.B. eine EWE Ladesäule nichts, da diese nur 11 bzw. 22 KW Wechselstromladung bereitstellt. Ein E-Golf kann aber nur mit Wechselstrom m.w. nur 3.4 KW Laden. Dann dauert ein Ladevorgang mehrere Stunden. Findet man allerdings eine Gleichstromladestation, die das von VW und BMW eigens dafür eingeführte DCCS Ladesystem berücksichtig, ist der E-Golf in 30 Minuten wieder aufgeladen. Davon gibt es im Weser-Ems Gebiet aber nur eine. Wer soll so etwas wissen? Die Autohändlerr bemühen sich auch nicht, dies im Verkaufsgespräch den Kunden zu erzählen. Auch leider aus Unwissenheit. Neigen sie dann doch eher dazu, den Käufer gleich wieder einen Verbrennerfahrzeug anzubieten. Das ist ja auch viel günstiger. Doch wenn man die üppigen Wartungskosten und die vielen Reparaturen gegenrechnet, sieht die Bilanz eines E-Autos schon viel besser aus. Von der Ökobilanz ganz zu schweigen. Was fehlt, ist Beratung. Unabhängig und objektiv von E-Autofahrern, die aus ihrer Praxis berichten.

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